sábado, 24 de junio de 2017

UN SHINDLER BOLIVIANO? Georg Ismar Agencia Alemana de Prensa DPA

Zweiter Oskar Schindler? Sensatios-Fund zum deutschen Minen-König in Bolivien

Moritz Hochschild wanderte aus Biblis in Hessen nach Bolivien aus und wurde dort einer der reichsten Minenbesitzer. Als die Nazis an die Macht kamen, sorgte er dafür, dass tausende Juden nach Südamerika flüchten konnten. Jüngst aufgetauchte Dokumente gelten als Sensation.
Moritz Hochschild: "Er hat so viele Leben gerettet"
Moritz Hochschild: "Er hat so viele Leben gerettet"
 hat ein Problem. "Eigentlich bräuchten wir deutschsprachige Historiker, die die ganzen Dokumente mit uns aufarbeiten", sagt der Direktor des Archivo Minero. Er weiß, was es heißt, verfolgt zu werden. Während der Militärdiktatur in den 1970er Jahren saß er sieben Jahre lang in bolivianischen Gefängnissen. 
Heute hütet er einen Schatz - und kann es kaum glauben, was sich da für ein Mosaik zusammensetzt, wie viele verfolgte Juden durch eine Flucht nach  womöglich vor den Gaskammern gerettet wurden. 

Moritz Hochschild: "Oskar Schindler Boliviens"

Es geht um einen aus Deutschland stammenden Mann, Moritz Hochschild, der mit Zinn in Bolivien ab 1921 reich wurde - und tausende Juden mit falschen Pässen und Schiffspassagen nach Südamerika holte. Ramírez nennt ihn den "Oskar Schindler Boliviens". "Aber eigentlich ist der Vergleich schief, Hochschild hat sogar bis zu 10.000 Juden gerettet."
El Alto, Bolivien. Es ist gar nicht leicht, in den staubigen Straßen auf 4100 Meter Höhe in dem Wirrwarr anonymer Häuserblöcke das Archiv der bolivianischen Minengeschichte zu finden. Zur Kolonialzeit beuteten die Spanier die Silberminen in Potosi aus, den Cerro Rico, den reichen Berg. Der Legende nach konnte man mit dem Silber eine Brücke bis nach Spanien bauen - und mit den Knochen der gestorbenen Indigenas eine Brücke zurück nach Bolivien. Silber, Zinn, Erz, neuerdings Lithium - an Bodenschätzen besteht kein Mangel. Ein Mangel bestand aber jahrhundertelang bei der Archivierung der Quellen. 

Aufbau eines nationalen Minen-Archivs

Ramírez zeigt Fotos, wie hier bis vor ein paar Jahren Berge mit Dokumenten in einem Hinterhof lagerten - unter freiem Himmel. "Wir haben 30 bis 40 Prozent verloren." Sein  war, dass 2003 Carlos Mesa Präsident wurde, ein Historiker. Er sah sich den ganzen Schlamassel in El Alto auf dem Gelände der seit der Revolution 1952 staatlichen Bergbaugesellschaft Comibol an und sagte: "Das müssen wir retten." Per Dekret wurde der Aufbau eines nationalen Minen-Archivs angeordnet - und es gibt das notwendige Geld, unter dem aktuellen Präsidenten Evo Morales 70 Millionen Bolivianos (8,8 Mio. Euro). 
Es wurde ein modernes Archivgebäude gebaut - mit Außenstellen gibt es heute 40 Kilometer an Akten. Allein in El Alto lagern 47 000 Pläne von Minen, immerhin zwei Millionen Arbeiter haben seit 1500 in den Minen Boliviens geschuftet. Und während Ramírez sich mit einem Team von 40 Mitarbeitern an die Rettung der Dokumente machte und alles ordnete, stießen sie auf Primärquellen, die sie staunen ließen. 
Archivdirektor Edgar Ramirez
Archivdirektor Edgar Ramirez
Vor der Verstaatlichung dominierten drei Männer das Minengeschäft im Andenstaat: Simón I. Patiño, Carlos Aramayo und Moritz Hochschild. Letzterer wurde 1881 im hessischen Biblis geboren, der Jude stammte aus einer Ingenieurfamilie und studierte in Freiberg (Sachsen) Bergbau. 
Bolivien war damals mit seinem Rohstoffreichtum ein gelobtes Land, schnell stieg er hier zu einem der erfolgreichsten Unternehmer auf. Mehrere Gänge im Keller des Archivs umfassen heute gerettete Akten zum Hochschild-Imperium. Aber die 32 Ordner mit hunderten Briefen zu Hochschilds Mission "Judenrettung" werden hier gesondert gelagert. 

"Wir haben (...) zwischen 9000 und 10.000 Juden reingebracht"

Sie gelten als so bedeutend, dass die Unesco sie nun zum historischen Welterbe erklärt hat. Besonders nach den Pogromen im November 1938 forciert Hochschild die Fluchtorganisation, er reist mehrfach nach Europa, um ganze Koffer mit gefälschten bolivianischen Pässen zu überreichen, berichtet die Schriftstellerin Verónica Ormachea Gutiérrez, die eine Novelle über diese außergewöhnliche Geschichte dieses etwas in Vergessenheit geratenen Mannes geschrieben hat. 
Hochschild hat damals - auch wegen seines Reichtums - beste Kontakte zu Präsident Germán Busch, dessen Vater auch Deutscher war. Busch toleriert Hochschilds Einwanderungspläne. Dieser gründet die Fluchtorganisation Sociedad Protectora para Israelitas (SOPRO). Auf ihm gehörenden Ländereien bietet er eingereisten Juden eine Tätigkeit in der Landwirtschaft an, aber viele finden keine Arbeit in dem ihnen so fremdem Land. Und bei der Bevölkerung regt sich bald Widerstand. 
In einem Brief schreibt Hochschild 1939 an Kontaktmann Dr. Eisner in London: "Die bolivianische Regierung gibt momentan keine Erlaubnis für die Immigration weiterer Juden, da sich schon jetzt in Bolivien 3000 Juden ohne jede Arbeitsmöglichkeit befinden." Doch wenig später scheint der Stopp wieder aufgehoben worden zu sein - am 30. April 1940 schreibt er an einen Mr. James Rosenberg in New York: "Wir haben (...) zwischen 9000 und 10 000 Juden reingebracht." 

Hochschild wird entführt, seine Minen verstaatlicht

Allerdings habe man nicht das Versprechen einlösen können, dass alle das Land kolonisieren - die meisten lassen sich in La Paz nieder, was dort zu einem Anstieg des Antisemitismus führt. Hochschild spricht sogar von bis zu 30 000 Juden, die er ins Land bringen wolle - doch mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kommen die Pläne zum Erliegen. 
MENNONITEN IN BOLIVIEN
Wo Deutsche wie im 17. Jahrhundert leben
Video (3:32 Min.)
Bezahlte Hochschild tatsächlich alle Schiffspassagen? Woher kamen die Juden? Wie wurden sie ausgewählt? Stimmen die Zahlen? "Vieles ist noch nebulös", sagt Archivleiter Ramírez. Man steht ganz am Anfang, die Briefe müssen erst einmal digitalisiert werden. Schriftstellerin Ormachea Gutiérrez hat sich mit vielen Nachfahren in Verbindung gesetzt, die ihr schrieben: "Wir sind die Söhne der geheimen Pässe Hochschilds." Eine Anspielung auf die klandestine Fluchtoperation. 
Zinn war im Krieg heiß begehrt, für Töpfe und Konserven, um das Militär zu versorgen. Hochschild verdiente viel Geld. Ihm war danach das Glück aber nicht mehr hold, in Bolivien wurde er 1944 entführt, später wurden seine Minen dann enteignet und 1952 verstaatlicht. 

"Er hat so viele Leben gerettet"

Er ging zurück nach Europa und starb 1965 einsam in einem Pariser Hotel - er liegt auf dem Friedhof Père-Lachaise begraben. Natürlich war Schindlers Einsatz mit einem für ihn ungleich größeren Risiko verbunden - er ließ Listen mit Namen von mehr als 1200 jüdischen KZ-Insassen tippen, die er für seine als kriegswichtig eingestufte Metallwarenfabrik im besetzten Polen als Arbeiter anforderte. 
Aber auch Hochschilds Leben und Wirken bietet etwas für einen spannenden Filmstoff. "Ich verstehe nicht, warum es kein Monument zu seinen Ehren gibt. Er hat so viele Leben gerettet", meint Ormachea Gutiérrez. Immerhin: In Biblis gibt es eine kleine Hochschildstraße.
Georg Ismar/DPA

TRUMP DESTRUYE LEGADO DE OBAMA

Martes, 20 de junio 2017


Página Siete, El Día, La Patria, El Periodico, SudamericaHoy, Eju, Mundiario.           


Ahora se trata de Cuba. Obama restableció relaciones entre La Habana y Washington el 2014, interrumpidas durante medio siglo, y dejó un legado histórico sin precedentes.
El nuevo presidente de EEUU ha derogado el Obamacare; se negó a firmar el Acuerdo de París contra el calentamiento global; y ahora socava los avances entre Cuba y la Casa Blanca logrados por su antecesor que no benefician a nadie.
Trump, con un aires de la Guerra Fría, anunció en Miami ante los cubanos expatriados y la prensa, acciones unilaterales que tomará Washington respecto a La Habana. Una promesa de campaña cuya aplicación será en próximos meses. 
Lo hizo de la manera más burda y desatinada ya que existen canales diplomáticos. Nuevamente careció de las más elementales reglas de la diplomacia. Buscaba aplausos, que falta le hacen.
El gobierno de Castro rechazó la retorica hostil y apostó por el diálogo con respeto. 
Donald Trump, en reclamo de la defensa de los derechos humanos, de no apoyar el monopolio económico de los militares y de promover la iniciativas privadas, anuncio medidas restrictivas que entorpecen la comercialización y las inversiones de EEUU en la isla. 
Dijo que se limitaran los viajes personales de sus compatriotas a la isla, aunque no prohibió los vuelos ni los cruceros. Tampoco restituyó la política de los “pies secos, pies mojados” que permitía a los cubanos entrar ilegalmente a su país. Mantuvo las remesas y no cerró la embajada.
Trump también anunció que se aplicaran restricciones contra el turismo y el comercio.
En los cinco primeros meses de este año, 285.000 estadounidenses fueron a Cuba. El año pasado 4 millones de turistas la visitaron y dejaron sus divisas lo que significa un ingreso fundamental.
Las medidas también afectan al país del norte. El grupo Engage Cuba estima que restringir visitas de estadounidenses para viajar e invertir en la isla, significaría US 6.6 mil millones a la economía de EEUU y afectaría a 12.295 empleos en dicho país.
La Perla del Caribe, a apenas a 90 millas de la costa de EEUU, se convirtió en una suerte de mito para el mundo por la histórica revolución castrista, cuyo país, por el bloqueo de Estados Unidos, aún no se ha modernizado. Un ejemplo es que la gente se traslada en automóviles de los años 50, lo cual fascina a los visitantes. 
Ocurre que el 60% de los negocios en Cuba están en manos del conglomerado militar cubano Grupo de Administración Empresarial (GAESA).
Este grupo, dirigido por el yerno de Raúl Castro, el General Luis A. Rodríguez, controla casi alrededor de 50 compañías. Este incluye hoteles (como la cadena Meliá), empresas de importación exportación, supermercados, gasolineras, compañías de alquiler de autos, y la nueva terminal de contenedores en el puerto de Mariel, entre otros. 
Lo grave es que la mayoría de las actividades económicas está ligadas al gobierno que da fuentes de trabajo a sus ciudadanos. El prohibir su funcionamiento no sólo impide el ingreso de divisas sino que el pueblo cubano podría perder sus empleos.
Trump insiste en promover a los pequeños empresarios que son propietarios de un café  o que confeccionan poleras, pero se ignora aún si podrán seguir con sus negocios.
En torno al Embargo de 55 años, Trump reiteró la oposición de EEUU a los esfuerzos de la ONU para levantarlo. Esto significa que el Congreso estadounidenses difícilmente lo levantará. Las posibilidades están más lejanas que antes de dictar las erróneas medidas.
El hecho es que todos llevan las de perder. Esperamos que de a poco se abran espacios para emprendedores independientes. 

martes, 6 de junio de 2017

MERKEL DESCONFÍA ¿SE CREARA UN NUEVO ORDEN?

Página Siete, EL Día, El Periódico, El Diario, La Patria, Mundiario, SudamericaHoy, EJU


FOCUS

Angela Merkel, la líder mujer más influyente del planeta, afirmó:
 “Los europeos tenemos que tomar el destino en nuestras manos”.
“Los puentes se han roto y ahora toca mirar hacia dentro, buscar la
 fuerza en la unidad europea”. También dijo que ya no se puede 
contar con sus aliados (EEUU y el Reino Unido), como hasta ahora.
Fue la primera de los líderes de la UE que hizo público este 
comentario, que seguramente es consenso general.
Es la mandataria más antigua de la UE. En 12 años de gobierno ha
 logrado situar a Alemania como líder político en Europa, lo que no
 pudieron sus predecesores tras la caída del Muro de Berlín.
La Canciller de Alemania se refería claramente a dos accidente 
históricos: a Donald Trump y al Brexit.
El punto de inflexión fue cuando Trump afirmó que EEUU se retiraba
 del Acuerdo de París que se suscribió para reducir las emisiones 
globales de gases de efecto invernadero. Éste arguyó que fue por las 
fuertes cargas financieras y económicas a las arcas de su país. 
Luego dijo que renegociaría el acuerdo. Pero Alemania, Francia e 
Italia se negaron. Su irresponsable decisión conmocionó al mundo.
La política exterior de un país -más aun del más poderoso de la 
tierra- no se administra como una empresa, por las cuotas con las 
que debe contribuir o el dinero que debe invertir en energía renovable.
Anteriores gobiernos estadounidenses han aportado incondicionalmente 
a la defensa del medio ambiente. No así Trump, que ignora los
 riesgos del calentamiento global para el planeta y la importancia 
del tema climático para el desarrollo sostenible y las futuras generaciones.
Dicho acuerdo plantea evitar el calentamiento del mundo en menos de 2
grados centígrados hasta fin de siglo, respecto a la era preindustrial.
Trump participó por primera vez como presidente en la cumbre del
 G7 y de la OTAN donde se inició con grandes falencias.
Tuvo la oportunidad de tomar el liderazgo mundial en tema del 
cambio climático, pero la perdió.
Lo espinoso es que está aislando a su país del mundo con el riesgo
 de que se genere un nuevo mapa político del planeta en la 
correlación de fuerzas. Ignora que es fundamental promover el 
orden mundial que se basa en acuerdos multilaterales en aras del
 buen vecindario. También está fraccionando a EEUU y que lo 
desautoricen en su país.
A raíz del retiro de EEUU, la UE y China liderarán la lucha 
contra el cambio climático. Ésta potencia es la mayor contaminante
 de la tierra y la que más invierte en energía renovable.
A esta iniciativa se han sumado el gobernador de California Jerry 
Brown que seguirá impulsando su cruzada verde. Dicho Estado 
tiene la sexta economía del mundo y emprende el objetivo climático 
mas importante de EEUU donde implementa serias políticas de regulación.
También se ha adscrito Michael Blomberg ex alcalde de Nueva 
York y enviado especial de la ONU, que se reunió con el presidente 
francés Macron. Le aseguró que las ciudades, empresas y los 
ciudadanos estadounidenses cumplirán con los compromisos sobre
 el clima, a pesar de la decisión de Washington. Esto se ratificó con
 el apoyo de alcaldes, empresarios, gobernadores, intelectuales y
 científicos de su país.
¿Es éste el inicio de un nuevo orden mundial, más aún con el equívoco
 retiro del Reino Unido de la UE?
Esta es la otra piedra en el zapato para Merkel. Se propuso estabilizar
 Europa geopolíticamente y lo ha logrado, hasta el desafortunado 
Brexit, que ha hecho cojear a la región.
La UE, ha sido el proyecto integrador mundial más exitoso. Fue 
creada para promover la integración, el comercio y evitar las guerras, 
promover la paz, entre otros.
Sin embargo, tanto la falta de diplomacia de Trump, su desconocimiento 
de las relaciones internacionales más el Brexit, tal vez cambien el 
mapa político del mundo, que seguramente será liderado por la UE.


miércoles, 31 de mayo de 2017

FERIA INTERNACIONAL DEL LIBRO STA. CRUZ 2016


La Feria del Libro de Santa Cruz se viene con todo... 😀😀😀
"Dentro de las mesas literarias que se instalarán en la FIL 2016, una de las más importantes es la que reunirá a Gioconda Belli, y a las escritoras bolivianas Magela Baudoin (ganadora el año pasado del II Premio Hispanoamericano de Cuento Gabriel García Márquez), Giovanna Rivero, Verónica Ormachea y la crítica literaria Claudia Bowles, que hablarán sobre el papel de la mujer en la narrativa contemporánea. Esto se realizará el 2 de junio en el salón Dante Aligheri." (El Deber)

domingo, 28 de mayo de 2017

Los infames, reseña de Juan Ignacio Siles, Madrid 2017

LETRAS

Los infames

Siles reseña la novela de Verónica Ormachea, cuyo objetivo -dice- es histórico.

Los infames
 Juan Ignacio Siles diplomático y escritor
 
Los escritores bolivianos logran en 
muy pocas oportunidades trascender 
nuestras fronteras. Las casas editoriales 
no hacen un verdadero esfuerzo por
 romper las barreras comerciales 
para llevar su producción a otras ciudades
 de América Latina. 
Los mismos autores se contentan con tener 
un escaso éxito en el medio en el que vivimos. 
Y la crítica literaria periodística prácticamente 
ya no existe en el país. 

Su obra es, pocas veces, el producto de escritores profesionales que se dediquen por entero a la literatura.
 Y se trata generalmente de una literatura que es autorreferente. Es una literatura profundamente
 arraigada en la realidad que nos circunda. 

Gira casi siempre sobre el modo en que nos cuestionamos nuestra identidad. Y por ello también
 tiene un carácter tan realista. Aún en los casos en que puede llegar a ser una literatura con una 
impronta fantástica o surrealista, su esencia sigue estando vinculada al cuestionamiento de lo que 
somos o lo que no somos. 

Es posiblemente la consecuencia de ser una sociedad en conflicto, una sociedad que no se deja 
explicar fácilmente, una realidad que se define como fronteriza y en la que conviven o simplemente 
se toleran culturas tan antagónicas como complementarias. Es una realidad que se puede sentir, 
que se puede incluso palpitar, pero es también un mundo que no puede decirse si no se tienen 
las herramientas para auscultarla.

Y por ello, la boliviana es también una literatura siempre política. Está siempre impregnada
 de ideología. Se escribe contra. Se denuncia. Es un grito. Una blasfemia. Pero a partir de ello 
reinventamos, nos reconocemos, sobrevivimos. Y sobre todo creamos.

Verónica Ormachea está dentro de esta misma tradición. Aunque tal vez a ella no le guste. 
 
Posiblemente no se sienta ideológicamente vinculada a las literaturas sociales o indigenistas
 o a aquellas vinculadas con los procesos revolucionarios que ha vivido el país. 
Pero su visión de mundo es profundamente historicista. Está también arraigada en la historia 
de Bolivia. Eso es claro en su primera novela, Los Ingenuos, que es un grito contra la violencia
 revolucionaria del 52. 

Los infames, en cambio, intenta explorar otros ámbitos. Pero lo hace desde la experiencia de 
la llegada de refugiados judíos a Bolivia en los años 40. Esta excusa le sirve para dar el salto
 hacia una universalidad temática poco frecuente en la literatura boliviana, arriesgándose 
en una narración incuestionable sobre los horrores del holocausto. 

¿Puede alguien reclamárselo? ¿Es acaso un asunto que competa sólo a aquellos pueblos
 que fueron víctimas del nazismo?

No es Los Infames una obra que se detenga en el afán estilístico. La narración es diáfana.
 Busca la claridad periodística de un relato que no pretende introducirse en los entresijos 
de la mente de sus personajes, sino más bien en la historia casi genérica de las millones 
de víctimas que sufrieron la persecución más horrorosa por el sólo hecho de pertenecer 
a una etnia distinta, tener una orientación sexual diferente, una ideología prohibida, 
un afán de libertad. 

Más que los personajes mismos de su narración, lo que Verónica quiere mostrar es 
la historia de un pueblo (al que admira sin tapujos) y para ello se vale de unos 
personajes, los  inventa. Y, para darles más sentido, los hace suyos. Los transporta hacia 
una realidad que ella conoce. Los vincula con personajes reales para hacerlos más verosímiles. 

Los entronca con la historia de Mauricio (o Moritz) Hochschild, judío emigrado a Bolivia 
en los años 30, que, gracias a su propio esfuerzo, se convierte en uno de los barones 
del estaño en un país ajeno, y en uno de los hombres más ricos del país. Y hay que 
decir que el entronque es perfecto. Creíble al punto de poder imaginar que el personaje 
principal, Boris, existió (aunque no haya existido más que en la imaginación de la autora).

El objetivo es por lo tanto fundamentalmente histórico. Ese es el trasfondo que le 
interesa y que le importa a Verónica. No entra por tanto en sutilezas literarias. 
Es más, se vale de la literatura para dar una visión que como historiadora no hubiese
 podido (o debido) asumir. Su narrador es omnisciente. Tanto que a veces es fácil 
confundirlo con la propia autora, sobre todo cuando no duda en hacer juicios de valor
 sobre personajes históricos reales de un periodo siniestro de la vida política boliviana,
 sin esperar a que el lector pueda formarse una idea propia a partir de la representación
 de sus personajes. 

Pero si el lenguaje literario no es su mayor preocupación, la concatenación estructural 
de la narración, muy propia de una narración breve, está plenamente lograda al ritmo 
de una tensión cada vez más ascendente hacia un final perfectamente inesperado,
 valiente, y sin concesiones a un lector que quiera encontrar un final esperanzador 
que pretenda reestablecer la armonía después de la tragedia del holocausto. 

La puesta en escena es muy valiente, valiente sobre todo si se trata de una narradora. 
De una mujer en Bolivia. Busca Verónica en terrenos escabrosos, oscuros, siniestros,
 pero llega así a crear un personaje maravilloso, Varinia, -el resto de los personajes 
pueden, en verdad, resultar bastante arquetípicos. 

Los infames ha querido ella denominar a su novela, identificándose con el estigma
 antijudío de los años 30 y 40, dejándose llevar por su simpatía personal que se anuncia
 desde el epígrafe de la novela (y que yo personalmente no comparto, porque creo poco
 en la santificación genérica de los pueblos o de las clases). 

En realidad, la infamia mayor recae sobre Varinia, la mujer polaca no judía deportada
 a Auschwitz por su vinculación con los judíos, que termina trágicamente prostituida
 (¿tenía acaso elección?) para sobrevivir, para querer salvarse para rescatar al hijo 
que le han arrebatado y al hombre que la ha amado. 

Ese violento acto de amor, el prostituirse para salvarse, es narrado con enorme maestría. 
Hay una extraordinaria coherencia en esas tremendas páginas en las que se mezcla 
la tensión con el asco e incluso con la decepción que produce la supuesta caída moral 
de la protagonista. La infame, sí, pero no por voluntad propia, sino por designio de un
 mundo de hombres y construido por hombres y en el que las mujeres, más que nadie, 
son las mayores víctimas del horror.

No hay concesiones. Y ese es el mayor logro de esta obra. A la brutalidad quisiéramos
 responder con la reconciliación o al menos con el reencuentro de las víctimas en el amor. 
Pero ese amor, esa posibilidad incongruente, no existe. 

Y Verónica no quiere permitírselo -y hay que agradecérselo-, porque las huellas,
 el daño que dejan el odio y del terror son imperecederas.

jueves, 25 de mayo de 2017

La mujer de Macron

martes 23 de mayo 2017

Página Siete, El Día, La Patria, EJU, SudamericaHOY, Mundiario

Que los hombres tengan como pareja mujeres mayores que ellos, se ha puesto de moda. Así lo la impuesto Emannuel Macron, flamante presidente de la V República Francesa.
Su esposa se llama Brigitte Trogneux. Guapa y siempre bronceada, pertenece a una conocida familia burguesa propietaria de una pastelería en Amiens.
Generalmente vemos a un hombre mayor casado con una mujer menor, como Trump. Este caso es al revés. Emannuel tiene 39 años y Brigitte 64. Hay 24 años de diferencia. ¿Qué más da? Sus adversarios políticos, sin embargo, hacen bromas de la pareja.
Se enamoró de ella cuando era su profesora de literatura y teatro en el liceo jesuita La Providence de Amiens. Él tenía 16 años y ella 40. Cuando su padre se enteró, lo envió a estudiar a París.
Antes de irse, Macron le dijo: "Haga lo que haga, ¡me casaré con usted!”. Ella hizo caso omiso, más aun porque su hijo era mayor que Emannuel y una de sus hijas, su compañera de curso. A Brigitte sólo le impresionaba la gran inteligencia de su alumno.
Él nunca la perdió de vista. Pasaron los años y retomaron contacto cuando él ya era un hombre maduro. Ella terminó enamorándose de él y dejó a su marido.
El 2016, a pesar de que él sabía que ella no lo daría hijos, se casaron con la bendición de los hijos de ella.
Él considera a los hijos de Brigitte - a los Auzière - “hijos de corazón” y quiere a sus siete nietos como si fueran suyos. Él ha dicho: "Si hay alguien para quien esto no ha sido simple, ha sido para ellos. Y esto ha sido gracias a ellos". Es más. En su libro Revolución habla de los hijos de ella como su pedestal, su roca y todos han colaborado en la campaña.
¿Que es esto sino verdadero amor?
Esta historia atípica de amor, ha ocupado las primeras planas y eclipsado a la opinión publica. Cuando se hablaba de los candidatos, de inmediato se comentaba de Macron y su matrimonio con Brigitte.
Para muchos ha resultado un gancho electoral y para otros, una motivación ya que su lealtad a ella ha creado confianza en los votantes que lo han visto como un hombre perseverante y consecuente.
Él ha dicho: “No somos una pareja normal —aunque no me gusta mucho ese adjetivo— pero somos una pareja real”.
Ella es su aliada incondicional y lo acompaña a todas las reuniones y actuaciones públicas. Ha comentado con humor: "Emmanuel tiene que ser elegido este año sino, ¡se imaginan mi cara en cinco años!”. 
Cuando Macron ganó la primera vuelta afirmó: “Sin ella, yo no estaría hoy aquí”. Y cuando triunfó en la elección, reconoció su papel en la carrera que lo llevó al Elíseo.
Es tal su confianza en ella, que se ha comprometido crear un estatuto oficial de primera dama. Asegura que la esposa del presidente debe tener un papel protagónico y que su figura debe ser reconocida. Se desconoce aun, cuales serán las funciones que se le asignarán. Algunos especulan con que podría dedicarse a temas sociales, culturales o feministas. El Presidente también afirmó que la mitad de los candidatos para las legislativas, serán mujeres.
Nadie se imaginó que el graduado de la Escuela Nacional de Administración (ENA), donde han egresado ex presidentes como Giscard d’Estaing o Chirac - los llamados “énarques” - resultaría ser el mandatario más joven desde Napoleón.
Macron tienen una carrera política meteórica. Empezó como ministro de economía de Hollande y al ver su país polarizado, el 2016 armó su partido político de centro, “En Marche”.
Su posición centrista e equilibrada hizo que triunfe en la primera vuelta y arrase en la segunda ante la ultraderechista Marine Le Pen del FN. Obtuvo el 66,10% de los votos contra 33.90%. Ésta hubiese destruido el país.
El nuevo mandatario apuesta por la globalización, por la continuidad de la Unión Europea, por el uso del euro, por los refugiados y la mejor distribución del ingreso para favorecer a los pobres, entre otros.
Su gestión se perfila prometedora.

martes, 3 de enero de 2017

¿Habrá paz en Siria?


Página Siete, El Periodico,La Patria, EJU, Mundiario, SudamericaHoy.

Si el presidente de Siria Bashar al Asad hubiese abandonado el poder como aquellos mandatarios de los países que protagonizaron la Primavera Árabe, su país no estaría en guerra. No hay nada más peligroso que eternizarse en el poder.
Asad tomó el poder el año 2.000. Su administración siguió a la de su padre que fue mandatario durante 29 años. Fue una dinastía familiar autoritaria y corrupta.
La Primavera Árabe comenzó en Túnez el 2010 cuando sus ciudadanos salieron a las calles de forma pacífica a pedir democracia y derechos civiles.
Aquello creó un efecto dominó en Egipto, Libia, Yemen, Argelia y Jordania que después de las protestas, de una u otra forma sus mandatarios dejaron o fueron obligados a abandonar la presidencia. Eran gobiernos dictatoriales que se adueñaron del poder durante décadas. Todos se alejaron del sus cargos excepto Asad, que por su ambición extrema, ha provocado una guerra en su país sin precedentes.
El año 2011 los sirios de la oposición protestaron de forma pacífica para que Asad llame a elecciones y él respondió con armas provocando una guerra civil.
Él, en gran parte, es responsable de la guerra donde han muerto cerca de 470.000 personas, país del que han tenido que huir y refugiarse 11 millones de ciudadanos.
El 10% ha buscado asilo en Europa. Se lanzaron al mar en botes precarios y sobrecargados donde familias enteras murieron ahogadas. Ha sido el éxodo de emigrantes más grande desde la Segunda Guerra. Ha puesto en aprietos a países de la Unión Europea que no les agradaba recibirlos principalmente por que desconocían sus antecedentes.
Actualmente el gobierno sirio es apoyado por Rusia y e Irán. En tanto la oposición, por el ejército kurdo (apoyado por EEUU), Arabia Saudita, Jordania y Qatar.
En medio de la guerra y el caos, el grupo terrorista Estado Islámico (EI), apoyado por grupos yihadistas e islamitas fundamentalistas, aprovechó de ocupar ciudades y sentar sus bases desarrollando una guerra dentro de otra. Ante esto, EEUU, el Reino Unido y Francia, en represalia por los ataques terroristas en sus países, los invadieron evitando tocar al gobierno sirio.
En ciudades como Alepo se vive una tragedia humana sin precedentes donde no ha podido llegar la ayuda humanitaria.
El Washington Post publicó que lo que ocurre en Alepo es una “mini guerra mundial”, lo cual es cierto.
La situación es tan compleja que se la puede resumir en enfrentamientos entre fuerzas de la zona, de la región e internacionales.
El gobierno sirio y la oposición han convenido un cese de fuego para dialogar y llegar a un acuerdo de paz, con los buenos oficios de Rusia y Turquía. La tregua, sin embargo, no se aplicará para los territorios controlados por el EI. Putin ha dicho que seguirá apoyando al gobierno sirio y luchará contra el terrorismo.
Se espera que las conversaciones de paz tomen un curso positivo y las partes cumplan con los acuerdos establecidos. Y, entretanto, llegue la ayuda humanitaria y médica.
Asad debe renunciar, se debe organizar un gobierno de transición que llame a elecciones, se convoque a los sirios desplazados y reconstruya el país que está deshecho.
El peligro más grande es que el EI sique asentado en Siria e Irak matando por doquier.
Es probable que Trump tome acciones.